Roland Oberholzner

Philosophie

Meine Bilder wollen eine Brücke schlagen, eine Verbindung zwischen Realität und Phantasie. Sie regen an sich hinein zu fühlen den Gedanken ihren Lauf zu lassen.

Ein Bild beginnt durch die Anordnung der Farben; den Wechsel von Hell und Dunkel sowie Licht und Schatten zu leben. Geschieht selbige Anordnung teils willentlich, teils zufällig, bleibt beim Betrachten dieser wichtige Spielraum für die eigene Vorstellungskraft. So kommt es, dass sich nach langer Zeit plötzlich neue Zugänge öffnen, das Werk erschafft sich neu. So bleibt das Bild immer lebendig und gibt ohne Worte Freude, Hilfe, Hoffnung und oft auch Trost. Es bleibt ein Begleiter und wächst mit dem Geist seines Betrachters stetig mit.

 

"Der Maler braucht sich nicht mehr um kleinliche Einzelheiten zu bemühen, dafür ist die Photographie da, die es viel besser und schneller macht. - Es ist nicht mehr Sache der Malerei, Ereignisse aus der Geschichte darzustellen; die findet man in Büchern. Wir haben von der Malerei eine höhere Meinung. Sie dient dem Künstler dazu, seine inneren Visionen auszudrücken." (1909) Henri Matisse